Aug 07

Iphone kabellos aufladen? – Vielleicht bald keine Zukunftsvision mehr

Kabel und Anschlüsse betrachte ich als meine persönlichen Todfeinde, immer wieder muss man sich in die Untiefen hinter dem Schreibtisch begeben und bei wenig Lich mit irgendwelchen Kabeln und Anschlüssen hantieren. Eine Kabelarbeit weniger könnten wir bald dadurch haben, dass wir unsere Smartphones einfach auf das Ladegerät drauflegen und es sich dann von selbst aufläd. Dass das geht wissen wir schon länger, leider wurde es jedoch biher nicht in größerem Stil umgesetzt.
Das könnte sich zumindest für Apple Nutzer in nicht allzu ferner Zukunft bewahrheiten, laut Mac Rumors arbeitet Apple zusammen mit WiTricity an den neuen Technologien. Wie das ganze aussehen soll, könnt ihr euch im dem Video ansehen.

 

 

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Aug 01

Bargeldlos parken dank RFID

Rfid Chip auf der Scheibe eines Autos zum bargeldlosen Bezahlen

(via Idw-Online)

Ich bin ja ein großer Fan der RFID-Technologie, wenn man mal von meiner grundlegenden Paranoia gegenüber dem bargeldlosen Bezahlen absieht, bietet diese Technologie doch auch sehr große Chancen. So zum Beispiel die ­VITAG Technologie, die von dem ­Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik ­IML entwickelt wurde. Der ­RFID Chip kommt dabei ohne Batterie aus, er bezieht seine Energie aus dem Magnetfeld des Lesegeräts. Beim Vorbeifahren öffnen sich also automatisch die Schranken und das Geld wird am Ende des Monats in einer Sammelbuchung vom Konto abgebucht. Dabei beträgt die maximale Reichweite zwischen Lesegerät und Chip 8 Meter.  Sicherheitsbedenken haben die Erfinder nicht, ein 12 stelliger Code verschlüsselt die Daten und durch ein Ablösen vor der Scheibe wir der Chip zerstört. Ich würde mir so einen Chip wohl trotzdem noch nicht ans Auto kleben lassen, sicher ist sicher und beim Bargeldlosen bezahlen verfliegt das Geld irgendwie immer so.

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Jul 30

Blogparade Umgangformen im Social Web

Ich war schon sehr überrascht als ich von wenke Richter eine Blogparade zum Thema Umgangsformen im Social Web, es könnte natürlich gut daran liegen, dass ich selbst das ­Social Web nicht so stark nutze und daher den unhöflichen Leuten nicht begegnet bin, aber ich empfand dies bisher nicht als einen allzu großen Problembereich. Als ich ein wenig durch andere Blogs gelesen habe, die sich mit dem Thema beschäftigten, wurden dabei meine Ansichten bestätigt, so war die Sache, welche am häufigsten genannt und als unhöflich empfunden wurde die Facebook-Kontaktanfrage ohne persönliche Nachricht. Es könnte ja durchaus sein, dass ich einfach ein wenig zu lange auf ­Gamingforen unterwegs war, aber wenn man sich das Mal da so anschaut, dann sieht das so aus:

On ­July 30 2011 17:55 ­Kracklings wrote:
­fuck you niggers.

Übrigens in einem extrem stark moderierten Forum, wo man für so was natürlich sofort gebannt wird. Sollte mal jemand ­Dota gespielt haben, (dessen Nachfolger übrigens wohl auf der ­Gamenscom vorgestellt wird), der weiß, dass man als Anfänger dort sofort auf übelste Art und Weise ­geflamt wird. Gar nicht reden will ich von der Umgangweise der Menschen auf dem Imageboard 4­Chan.

Wenn man dies (das “anonyme Web”) dem Social Web gegenübersteht, dann wundert man sich vielleicht, nicht warum ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht habe. Allerdings stimmt es schon, dass selbst mit Klarnamen viele Menschen noch nicht die Höflichkeit aufbringen, die sie einem in der realen Welt entgegenbringen. Die Menschen scheinen nun mal nicht unbedingt höflich geboren worden zu sein, in Fakt sind Kinder meist ziemlich unhöflich, solange bis ihnen beigebracht wird Welche Umgangsformen sie an den Tag legen müssen. Das setzt sich wohl im Web mehr oder weniger fort, desto mehr Distanz bei der Kommunikation zwischen zwei Personen geschaffen wird, desto eher findet man unhöfliches Verhalten vor (hierbei gilt anonymer Chat > Chat mit Klarnamen > ­Voip > ­Voip mit Video).

Ich empfinde dabei das Niveau, das durch den Klarnamen erreicht, wird durchaus annehmbar, zwar gibt es immer wieder Unhöflichkeiten aber die gibt es auch im realen Leben. Man erinnere sich an die netten Damen und Herren in den Fußgängerzonen, die ­einem ganz tolle Verträge verkaufen wollen, oder den netten Menschen, die mit einem über Gott reden wollen und um 9 Uhr klingeln und auch im Discounter treffe ich immer wieder supernette Leute, neulich war da einer, der einfach an der Hälfte der Schlange vorbei gelaufen ist und sich schön reingedrängelt hat. Wenn man sich über Unhöflichkeit im ­Social Web beschwert muss man eben auch daran denken, dass es nun mal im realen Leben auch nicht selbstverständlich wird, dass einen jeder erst mal begrüßt. Es sind nun mal nicht alle Menschen nett und wenn es so wäre hätten wir nichts mehr worüber wir uns aufregen könnten
;)

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Jul 28

Südkoreanische Firma bringt den Intelligenten Einkaufswagen nach China

Inteligenter Einkaufswagen

 

Intelligente Kühlschranke waren ja schon immer so ein Grund warum ich gerne 40 Jahre später geboren wäre. Man stelle sich so einen Kühlschrank vor, er weiß, was man in ihn reingepackt hat und twittert, wenn etwas schnell verbraucht werden muss oder ma wieder die Milch leer ist. Er macht zudem entsprechende Einkaufsvorschläge und schickt einem die Einkaufsliste aufs Smartphone. Tja leider gibt es den intelligenten Kühlschrank noch nicht. Aber wenn ihr Glück habt, könnt ihr, solltet ihr in China leben möglicherweise den intelligenten Einkaufswagen testen. Sk Telcom ein südkoreanisches Telekommunikationsunternehmen hat nämlich gestern den Start eines Pilotprojektes in China angekündigt. Der Einkaufswagen kann mithilfe einer zuvor gedownloadetem App mit dem Handy der Shopper kommunizieren und kann dann Informationen wie zum Beispiel Einkaufslisten und Angebote anzeigen.
Ich finde die Idee hat auf jeden Fall Potenzial, so könnte ein solcher Einkaufwagen bei einem Supermarkt, in dem man sich nicht auskennt, sehr hilfreich sein, wenn er auch den Standort von einzelnen Produkten kennt. Außerdem wäre es natürlich sehr cool, wenn der Einkaufswagen auch Rezeptvorschläge machen könnte, z B. für ein bestimmtes Budget oder ausgehend von einer Zutat, die man eingibt.

Tja, jetzt fehlt eigentlich nur noch mein Kühlschrank, der mir sagt, dass die Milch wieder alle ist. Auf die Toilette, die meine Nahrung analysiert, kann ich übriges verzichten, bei manchen Dingen benötigt es keinen Fortschritt :)

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Jul 26

Hide and Seek – Verstecken und Argumented Reality

Citroën hat ein Spiel erstellt, bei dem die Spieler via Google Maps Autos verstecken und finden können. Vie Google Maps werden die Autos angezeigt und wenn man in ihre Nähe kommt weißt einem ein Kompass den Weg. Wie das aussieht könnt ihr im Trailer

sehen.

Ich denke, dass diese Art von Spielen mittelfristig sehr wichtig werden könnte, außerdem würde sie die vor dem PC sitzenden Mensche wieder auf die Straße und vielleicht sogar im echten Leben zusammen bringen. Smartphones wie das Iphones sind wohl die Vorreiter in sachen Virtual Reality und ich glaube, dass uns in dieser Richtung noch viel erwartet.

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Jul 26

Wer zur Hölle ist Tabco?

Die Buchstabe TabCo auf dem Empire State Building

Ich stehe ja sehr auf gute Werbung, leider ist das meiste was man im Fernsehen zu sehen bekommt uninteressant bis peinlich, wie zum Beispiel die “Monobrauenwerbung”. Aber glücklicherweise gibt es auch hin und wieder Ausnahmen. So auch die Werbekampange von TabCo (=TabletCompany), die mittlerweile tatsächlich bei mir den gewünschten Effekt erzielt hat. So begann die Werbekampange damit, dass TabCo bei Apples WWDC eine Botschaft in den Himmel schrieb und gipfelte in einem Video bei welchem die Leute von TabCo in Guerilla Manier die Lichter des Empire State Buildings so manipulieren,  dass darauf der Name TabCo erscheint. Obwohl man die Kampange wohl nicht als den großen hit bezeichnen kann (Das letzte Youtube Video hat “Nur” 20000 Views), empfinde ich sie als sehr gelungen. Die Frage ist natürlich was da am 15 April für ein Tablet kommen soll, dass es mit dem Ipad aufnehmen soll. Leider habe ich das Gefühl, dass die jetzt geweckten Erwartungen enttäuscht werden werden.

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Jul 22

Lebensmittelklarheit.de – Das Ende der Trickserei bei der Zutatenangabe?

Lebensmittelklarheit







Nun ist ja seit vorgestern Lebensmittelklarheit.de am Netz, ein Portal das durch die Verbraucherzentrale Bundesverband und die Verbraucherzentrale Hessen betrieben, und durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert wird. Das Projekt soll nach dem Willen der Verbraucherzentralen “Verbraucherinnen und Verbrauchern, die sich durch die Aufmachung von Produkten oder die Werbung dafür getäuscht fühlen, allgemeine Informationen zur Kennzeichnung zu geben, Fragen zu konkreten Produkten zu beantworten und Raum für Diskussionen zu bieten.”

Dies soll vor allem auch sogenannte Verbrauchermeldungen geschehen, wobei zuerst die Kritik des Verbrauchers gezeigt wird. So bemägelt zum Beispiel Frau S, dass bei einer Salatgewürzmischung, welche laut Herstellerangaben “Natürlich ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe” ist sich in der Zutatenliste Hefeextrakt findet. Hierzu sagt die Verbraucherzentrale generell, dass sie das auch kritisch findet. Schließlich kommt auch der Hersteller zu Wort, welcher sich dann meist auf gesetzliche Regelungen oder ähnliches beruft und das Problem mehr oder weniger elegant umschifft.

Obwohl ich die Idee im Ansatz ganz nett finde weißt das Projekt meiner Meinung nach leider einige Schwächen auf. So muss ich mich den Bedenken der Industrie die in dieser Webseite einen Pranger sehen wohl teilweise anschließen, zwar halte ich es nicht für falsch, dass über zweifelhafte Kennzeichnungsmethoden informiert wird. Allerdings würde auch ich es als unfair empfinden, wenn meine Tiefkühlpizza sich auf dieser Seite wiederfindet, während die Konkurrenz die selben Praktiken anwendet. Auch das die Seite nur Einzelfälle behandelt ist eine klare Schwachstelle , so wird der Verbraucher vielleicht über ein bestimmtes Produkt aufgeklärt, die Mehrzahl der fehlleitenden Werbung bleibt jedoch unkommentiert.

Dies ist ein Misstand welcher auch auf fehlende klare Gesetzliche Regelungen zurückzuführen ist. Besserung ist jedoch nicht in Sicht, so ist die Diskussion um den durchaus brauchbaren Ansatz der “Ampel” zum erliegen gekommen.

Jedoch muss man auch dem Verbraucher eine gewisse Verantwortung übertragen, es kann nicht Aufgabe der Politik sein jede einzelne Verpackung bis ins letzte Detail durchzuregeln. Also, entweder man schlägt sich durch die Zutatenliste oder man meidet undurchschaubare Produkte und kocht selbst, ist sowieso kostensparender und schmeckt mit ein wenig Übung besser.

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